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Eine Schlange - www.amulette-kelten.de

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Ich bin ein weiser Mann, ich bin eine Schlange.


Taliesin, walisischer Barde
aus König Arthus Zeiten



Schlangen im Glauben der Kelten

In der Frühzeit stellten die Kelten Schlangen in der bildenden Kunst einfach als Zickzack-Muster dar, und entsprechende Motive können bereits in der sogenannten Hallstattperiode gefunden werden, die nach der berühmten Keltenstadt in der Nähe von Salzburg (Österreich) benannt wurde und ca. 800 v. Chr. datiert wird. Später wurden diese Zickzack-Linien als Motiv für Haarspangen verwendet und nahmen mehr und mehr die Form von Schlangenkörpern an. Für die Kelten war die Schlange nicht einfach ein Tier, sondern auch ein Symbol mit vielen Bedeutungen, welches unter anderem die Schöpfung der Welt repräsentierte. In der späteren Zeit wurde diese Symbolik dann auch auf andere schlangenähnliche Körperteile von Tieren übertragen, wie z.B. Widderhörner oder Hirschgeweihe.

Da sich Schlangen häuten können, wurden sie zu Symbolen für die Wiedergeburt und das Weiterleben nach dem Tod. Und da ihre Körperform der des männlichen Geschlechtsorgans und der der Nabelschnur entspricht und sie sehr viele Nachkommen auf einmal hervorbringen können, repräsentierten Schlangen auch die Fruchtbarkeit. Obwohl das Gift vieler Schlangen tödlich sein kann, symbolisierte es ähnlich wie der Speichel oder der Atem anderer Tiere für die Kelten auch die Kraft der Heilung. Die Art wie sich Schlangen vorwärts bewegen und ihren Körper dabei winden, verbindet sie außerdem mit der Wellenbewegung des Wassers in Seen und Flüssen - die Schlange war daher ein heiliges Tier für den keltischen Wasserkult und man glaubte, dass eine Frau, die eine winzige Schlange - nicht größer als ein Wurm - zusammen mit magischem Wasser schluckte, schwanger werde. Dieser Glaube wurde besonders eindrucksvoll in der Legende von Conchobar überliefert:

Nach keltischem Glauben konnte eine wurmgroße Schlange zusammen mit magischem Wasser geschluckt zur Schwangerschaft führen - www.amulette-kelten.de
Nach keltischem Glauben konnte eine wurmgroße Schlange zusammen mit magischem Wasser geschluckt zur Schwangerschaft führen

Die Mutter Conchobars war Assa, die Pinzessin von Ulster, der nördlichsten Provinz Irlands. Sie war eine Meerjungfrau mit grünem Haar, welches von einem goldenen Kamm gebändigt wurde, und lebte auf einer Insel voll von dichtem, dunklen Wald. Dort nutzte sie ihren goldenen Zauberstab, um ihre Körbe und Flaschen mit Brot und Wein zu füllen und ließ sich von ihren Kobolddienern umsorgen. Eines Tages kam der Druide Cathbad auf Assas Insel, ermorderte alle, die mit ihr dort lebten, und vergewaltigte Assa, während sie in einem Fluss badete. Assa aß daraufhin zwei magische Schlangen aus dem Fluss, die nicht größer als Würmer waren, und wurde von ihnen schwanger. Als sie dann später Conchobar gebar, der einer der größten irischen Könige aller Zeiten werden sollte, verließ dieser den Mutterleib mit den zwei Schlangen in der Hand, um zu beweisen, dass er nicht durch den Druiden Cathbad gezeugt worden war.

In dieser Legende schützen die beiden Schlangen Assa vor der fälschlichen Anschuldigung, Conchobar sei Cathbads Sohn - und ganz allgemein galten Schlangen im keltischen Glauben als Beschützer und Wächter und hüteten auch die Tore zur Anderswelt.

 

 
Schlangen als Begleiter der GötterPfeil nach rechts - www.amulette-kelten.de

 

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