Obere Einblendung, Anfang - www.amulette-kelten.de

www.Amulette-Kelten.de

Obere Einblendung, Ende - www.amulette-kelten.de

Überschrift, Anfang - www.amulette-kelten.de


Keltische Symbole

Überschrift, Ende - www.amulette-kelten.de


Themenüberschrift, links - www.amulette-kelten.de

Die Zahl Sieben

Themenüberschrift, rechts - www.amulette-kelten.de

MacDathos Haus - www.amulette-kelten.de
Häuser aus der Anderswelt hatten oft sieben Türen

www.amulette-kelten.de


Da sandte Arthus den Gestaltwandler Gwrhyr Gwalstawt Ieithoedd, er möge versuchen, mit ihnen zu sprechen. Und Gwrhyr nahm die Form eines Vogels an und flog hoch über dem Lager, wo die sieben jungen Schweine lebten.


''Mabinogion'', übersetzt von Charlotte Guest (1812-1895)



Die Zahl Sieben in den Sagen um Culhwch und Medb

Nach der Drei war für die Kelten die Sieben die wichtigste magische Zahl. Dies spiegelt sich z.B. in der Beschreibung von Gebäuden aus der Anderswelt wider, die sieben Türen besaßen, zu denen sieben Wege führten. In den späteren irischen Epen, die bereits stark durch die fortschreitende Christianisierung beeinflusst waren, ist die Sieben meist mit Wesen aus der Anderswelt verbunden, die zur Bestrafung ihrer Sünden in Schweine verwandelt wurden. Hier zeigt sich bereits eine christliche Umdeutung der ursprünglichen keltischen Literatur, welche die Anderswelt mit der Hölle in Verbindung brachte.

Das Haus von MacDatho, eines berühmten Königs der irischen Provinz Leinster, soll z.B. sieben Türen gehabt haben, zu denen sieben Wege führten. In dem Haus kochten immer sieben Kessel, die mit dem Fleisch von Ochsen und Schweinen gefüllt waren, und aus denen sich jeder Besucher des Königs eine Mahlzeit herausholen durfte. Die geschlachteten Ochsen und Schweine waren dabei zunächst für sieben Jahre mit der besten Milch des Königreichs gefüttert worden.

Die Zahl Sieben und ihre symbolische Bedeutung kommt in vielen Stellen der Sage um die Heirat von Culhwch und Olwen vor: Culhwchs Vater heiratete seine zweite Frau sieben Jahre nachdem seine erste verstorben war. Culhwch selbst wurde verflucht und konnte nur erlöst werden, wenn er Olwen, die Tochter des Riesen Ysbaddaden heiratete. Diese Aufgabe war schwierig, da Ysbaddaden sterben würde, sobald sich seine Tochter vermählte. Daher stellte der Riese allen potentiellen Kandidaten unmögliche Aufgaben, um eine Heirat seiner Tochter zu verhindern. Culhwch bat aus diesem Grund König Arthus und sein Gefolge um Hilfe bei der Lösung der gestellten Aufgaben. Einer von Arthus Männern war Olwydd, dessen Vater vor sieben Jahren seine Schweine gestohlen worden waren. Olwydd, der auch ''Der Spurenleser'' genannt wurde, fand die Schweine wieder und trieb sie in sieben Herden nach Hause.

Eine Aufgabe, die Culhwch gestellt wurde, war, den dämonischen Twrch und seine sechs Gefolgsleute zu besiegen, die aus der Anderswelt stammten und zur Strafe für ihre Sünden in Form gewaltiger Eber Irland heimsuchten. König Arthus schickte zunächst seinen Gefolgsmann Gwrhyr aus, einen Gestaltwandler, der die Sprache aller Menschen und aller Tiere sprechen konnte. Gwrhyr verwandelte sich in einen Vogel, um in sicherer Entfernung über den dämonischen Schweinen kreisen zu können, und bat Twrch, den magischen Schatz, den er hütete, freiwillig König Arthus zu übergeben. Da sich Twrch weigerte, kam es zu einer langen Verfolgungsjagd zwischen Arthus Männern und der dämonischen Schweineherde, bei der in blutigen Gemetzeln viele von Arthus Männern fielen und die verwunschenen Eber einer nach dem anderen getötet wurden. Stück für Stück können Arthus Leute außerdem den magischen Schatz der Schweine erobern, doch Twrch selbst entkam ihnen am Schluß.

Twrch - www.amulette-kelten.de
Twrch und seine Gefährten waren Dämonen aus der Anderswelt, die wegen ihrer Sünden in riesige Eber verwandelt wurden

Ein anderer Sagenkreis, in dem die Zahl Sieben eine wichtige Rolle spielt, sind die Erzählungen über Medb, eine berühmte Königin der irischen Provinz Connacht. Medb war unter anderem mit dem irischen Stammesführer Ailill verheiratet und schenkte diesem sieben Söhne. Während ihrer Regierungszeit kamen dämonische Schweine aus der Höhle von Cruachain, die ein Tor zur Hölle bzw. Anderswelt war. Wo immer diese Schweine entlang liefen, wuchs für sieben Jahre kein Gras und kein Blatt mehr. Wann immer man sie zählen wollte, liefen sie sofort davon, und ihre genaue Zahl konnte daher nie bestimmt werden. Manche sagten, es gab drei von diesen Schweinen. Andere glaubten, es waren sieben. Wieder andere behaupteten, neun gesehen zu haben. Dem widersprachen wieder viele, die meinten, elf Schweine seien aus der Höhle gekommen. Schießlich gelang es Medb, die magischen Schweine mit Hilfe einer List zu zählen und zu vertreiben.

Vor ihrer Zeit mit Aillil war Medb mit Conchobar, dem König der irischen Provinz Ulster, verheiratet - doch sie verließ ihn und floh nach Connacht. Eines Tages gab ihr neuer Mann Aillil an, dass sein weißer Bulle das schönste und stärkste Tier im Königreich sei und seine männliche Überlegenheit demonstriere. Medb wollte diese Beleidung nicht auf sich sitzen lassen und suchte ihrerseits nach einen noch stärkeren Stier. Schließlich fand sie einen braunen Bullen in der Provinz Ulster, der dem weißen Tier ihres Mannes überlegen war. Da Conchobar ihr dieses Tier aber nicht überlassen wollte, begann sie einen langen Krieg mit der benachbarten Provinz. Während den unzähligen Schlachten gelang es Medb, den braunen Bullen zu erobern und nach Connacht zu bringen. Als dieser dort ankam, griff er den weißen Bullen von Ailill an und beide Tiere starben im darauffolgenden Kampf. Zugleich wendete sich das Kriegsgeschick der Armee von Medb und sie wurde mehr und mehr von der Armee Ulsters zurückgedrängt. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Medb die Sinnlosigkeit dieses Krieges und schloss mit Conchobar einen Friedensvertrag, der die nächsten sieben Jahre jedes Blutvergießen verhinderte.

 

Pfeil nach links - www.amulette-kelten.deDie Zahl Sieben im Glauben der Kelten
Die Zahl Sieben in den Sagen um CuChulainn und nach der ChristianisierungPfeil nach rechts - www.amulette-kelten.de

 

Zurück zur Symbolübersicht - www.amulette-kelten.de

 


www.amulette-kelten.de

Trennlinie - www.amulette-kelten.de

Impressum:
Schneitler & Weiss GbR, Waldstr. 14, 83395 Freilassing, Deutschland
Tel.: +49-8654-457 9623 0, Fax: +49-8654-457 9623 9
E-Mail: kontakt@AvalonsTreasury.de
 
Vertretungsberechtigte Gesellschafter:
Dr. Clemens Schneitler und Dr. Christian Weiss
 
Steuernr.: 105/176/40803, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß
§ 27 a Umsatzsteuergesetz: DE230625103
 
Informationen zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission hat eine Internetplattform zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertragliche Verpflichtungen zwischen Verbrauchern und Händlern, die aus Online-Verträgen erwachsen, (sog. "OS-Plattform") geschaffen, die unter dem folgenden Link erreichbar ist: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Copyright © 2007 Avalon's Treasury


Bildmaterial © 2007 


& www.amulette-kelten.de


Alle Rechte vorbehalten.



 

 


Avalon's Treasury
Amulette der Kelten & zeitloser Schmuck


Sie sind hier:

Amulette-Kelten.de
Baumstruktur - www.amulette-kelten.deKeltische Symbole
Baumstruktur - www.amulette-kelten.deDie Zahl Sieben in den Sagen um Culhwch und Medb
 

Aus unserer Kollektion

Besucher
dieser Seite von
"Avalon's Treasury - Amulette der Kelten & zeitloser Schmuck"
interessieren sich oft auch für folgende Schmuckstücke:

Heptagramm, Anhänger - www.amulette-kelten.de
Heptagramm
Anhänger

Die Amulette dieser Kollektion fangen die magische Kraft der Hexensiegel ein und unterstützen ihren Träger so in seinen Vorhaben: Die Sieben, eine heilige und mystische Zahl, bezieht sich auf die sieben Weltmeere, die sieben Planeten der klassischen Astrologie und auf das gesegnete siebte Kind vom siebten Kind. Die sieben Strahlen des Heptagramms verbinden sich nach altem Glauben mit dem Kosmos zum Schutz vor versteckter Gefahr.

Mystischer Stern, Anhänger - www.amulette-kelten.de
Mystischer Stern
Anhänger

Das Heptagramm (Siebeneck) auf diesem Anhänger war in der jüdischen Geheimlehre Kabbala das Zeichen der Liebesgöttin Venus, da diese auf der siebten Stufe (Sephiroth) des göttlichen Lebensbaumes eingeordnet wurde. Mit seinen sieben Spitzen hat dieser mystische Stern aber noch eine Reihe weiterer symbolischer Bedeutungen. So steht er für die sieben erdnahen Planeten, die in der klassischen Astrologie analysiert werden, repräsentiert die sieben Urtöne der indischen Energielehre, die sieben Farben des Regenbogens, die sieben Grundenergien, aus denen unser Kosmos aufgebaut ist, die sieben Wochentage usw. Da die Zahl Sieben aus der Drei, die das Göttliche symbolisiert, und der Vier, die für das Materielle steht, zusammengesetzt ist, ist das Heptagramm außerdem ein Zeichen für den Menschen selbst, der in seinem materiellen Körper eine göttliche Seele besitzt. Dieser Anhänger soll Harmonie in Liebe und Partnerschaft vermitteln.